Aktuelles

Auf dieser Seite veröffentlichen wir einen Auszug aus unseren Veranstaltungen mit den wichtigsten aktuellen Aktionen und Terminen. Eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen, auch unsere regelmäßigen Bündnistreffen, findet Ihr hier.

Einen aktuellen Gedankenanstoß zum Thema und vielleicht eine Motivation, selbst aktiv zu werden, liefern auch diese 6 Minuten der ARD-Panorama-Sendung (Minuten 22-29) vom 23. Januar 2020 oder der aktuelle Bericht aus Lesbos vom 12.01.2021 in der ARD Mediathek


Sea-Eye e.V. präsentiert: Filmvorführung „Route 4 – A Dreadful Journey“ mit anschließendem Gespräch und angeschlossener Ausstellung, Do, 2. Juni

Sea-Eye e.V. präsentiert in der Reihe Kirche im Dialog mit dem Gemeindeteam Heilig Geist/Citypastoral die Filmvorführung „Route 4 – A Dreadful Journey“ mit anschließendem Gespräch und angeschlossener Ausstellung.

Do, 2. Juni 2022
19 Uhr
Haus der Begegnung, Eugen-Biser-Saal

Merianstrasse 1, 69117 Heidelberg

Eintritt frei.

Die Die Lage für Flüchtende auf dem Mittelmeer ist dramatisch. Im Jahr 2022 sind bereits über 650 Menschen auf ihrer Flucht nach Europa ertrunken oder vermisst. Die EU schottet sich immer weiter ab und geht ihrer Rettungspflicht nicht nach. Darum ist es wichtig, dass zivile Seenotrettungs-Organisationen wie Sea-Eye e.V. vor Ort sind und die Menschen retten.

Der Dokumentarfilm „Route 4 – A Dreadful Journey“ beschreibt die lebensgefährliche Flucht, die Menschen auf sich nehmen, um über Libyen nach Europa zu gelangen. Das Film-Team von Boxfish Films begleitete dafür Sea-Eye auf vier Missionen mit der ALAN KURDI. Doch der Film geht weit über das Geschehen im Mittelmeer hinaus und beschreibt die gefährlichen Wege, die Menschen durch verschiedene afrikanische Länder nehmen müssen. So entstand eine bewegende Dokumentation, die mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.

Zusätzlich findet in der Zeit vom 31. Mai bis 3. Juni jeweils von 15 bis 18 Uhr eine Ausstellung von Sea-Eye e.V. zur Seenotrettung statt: „Jedes Leben zählt- Über/zur Flucht über das Mittelmeer“.
Ausstellungsort ist das Haus der Begegnung, im „Blickwinkel“, gegenüber der Jesuitenkirche, Merianstrasse 1, Heidelberg. Weitere Infos im nächsten Post.


Sea Eye e.V. präsentiert: Ausstellung „Jedes Leben zählt – Über/zur Flucht über das Mittelmeer“, 31. Mai – 3. Juni

Von Sea-Eye e.V.

Di 31.5. – Fr 3.6.2022
geöffnet von 15-18 Uhr

Haus der Begegnung, im „Blickwinkel“,
gegenüber Jesuitenkirche, Merianstrasse 1, Heidelberg

„Warten“, „Weite des Meeres“ und „Arbeit – Seenotrettung“ , so heißen die drei Themenbereiche der Foto-Ausstellung, die auf ausgewählten Bildern die Rettungseinsätze und den Einsatzort der zivilen Seenotrettungsorganisation Sea-Eye e.V. zeigt.

Warten spielt für die Crews der Rettungsschiffe wie auch für die flüchtenden Menschen eine zentrale Rolle. Warten auf die Erlaubnis aus dem Hafen auszufahren und in die Rettungszone aufzubrechen. Warten auf Seenotrufe und bei der Suche im Rettungsgebiet. Warten auf Hilfe mutterseelenallein auf dem weiten Meer in einem hochseeuntauglichen Boot. Warten, um an Bord eines Rettungsschiffes zu gelangen. Gemeinsames Warten auf einen sicheren Hafen.

Im Ausstellungsteil „Weite des Meeres“ zeigen eindrucksvolle Fotografien die Dimensionen des Mittelmeers – das Einsatzgebiet der Seenotretter*innen, die diese Weite, Einsamkeit, Verlassenheit und Ferne auf ihren Einsätzen spüren und dennoch nicht erahnen können, wie es sich anfühlt, dieser Gewalt auf der Flucht in einem kleinen Boot ausgesetzt zu sein.

Der dritte Themenbereich zeigt die harte Arbeit, die die Crews an Bord der Rettungsschiffe leisten, um flüchtenden Menschen in akuter Lebensgefahr zu Hilfe zu kommen. Zu sehen ist, wie sich die Crews auf Rettungsmissionen vorbereiten und Rettungseinsätze auf Hoher See durchführen. Außerdem wird ein Einblick in das Zusammenleben der Crews an Bord gegeben.


Unterschriftenaktion: Appell an die Europäische Kommission, humanitäre Hilfe zuzulassen an der polnisch-belarussichen Grenze

WeMoveEurope fordert die Europäische Kommission auf, die Entwicklung der Lage an der polnisch-belarussischen Grenze zu beobachten, dringend unabhängige Beobachter in das betroffene Gebiet zu entsenden und alle erforderlichen Mittel einzusetzen, um Druck auf die polnische Regierung auszuüben, damit diese unverzüglich medizinische und humanitäre Hilfe an die Grenze schickt und den Menschen die Möglichkeit gibt, Asyl zu beantragen. Unterzeichnet den Appell auf:

https://act.wemove.eu/campaigns/2773


Petition Solidarität mit Afghan*innen: Humanitäre Aufnahme und sichere Bleibeperspektiven jetzt!

Gerne machen wir euch auf einen Aufruf des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg zum Unterzeichnen einer Petition für die humanitäre Aufnahme von Menschen aus Afghanistan aufmerksam:

„Unterzeichnet unsere Petition! Wir fordern humanitäre Aufnahme und sichere Bleibeperspektiven!  
Mehr als 10.000 Menschen haben bereits unterschrieben! Setzt euch für ein Aufnahmeprogramm in BW ein, indem ihr unsere Petition unterzeichnet. Zu viele Fehler wurden von politischer Seite gemacht. Es ist an der Zeit, Menschlichkeit und Solidarität zu zeigen. Möglichst viele Menschen müssen möglichst unkompliziert aufgenommen werden!“

Hier geht’s zur Petition: https://weact.campact.de/petitions/solidaritat-mit-afghan-innen-humanitare-aufnahme-und-sichere-bleibeperspektiven-jetzt  


Petition: Sicherer Hafen Baden-Württemberg

Dass die Situation von Menschen auf der Flucht nach Europa – sei es auf dem gefährlichen Weg über das Mittelmeer, in den Elendslagern an europäischen Außengrenzen oder durch die ständige Sorge nach der Ankunft in Europa wieder in Krisengebiete zurückgeschickt zu werden – mehr als unverantwortlich ist, ist den meisten von uns mittlerweile bewusst. Diese Umstände sind die direkte Folge von Europas Abschottungspolitik. Wenn Politiker*innen auf Europa- und Bundesebene versagen, müssen wir auf Landesebene handeln!
Unterstütze jetzt unsere Petition und mach gemeinsam mit uns Baden-Württemberg zum Sicheren Hafen! Je mehr Menschen die Forderungen nach sicheren Fluchtrouten, der Entkriminalisierung der Seenotrettung, der Evakuierung aller Lager, sowie dem Schaffen von sicheren Bleibeperspektiven mittragen, desto deutlicher wird es für die Landesregierung Baden-Württembergs, dass es Zeit ist Verantwortung zu übernehmen und Worten Taten folgen zu lassen!

Unterschreibt und teilt unsere Forderungen hier: http://chng.it/VqDdRbhLT4


#LeaveNoOneBehind-Kampagne

Auch angesichts der aktuellen Corona-Situation spitzt sich die Lage an den europäischen Außengrenzen weiter zu. Die Situation in den überfüllten Lagern ist katastrophal, es fehlt an allem: von medizinischer Hilfe bis zu hygienischer Grundversorgung. Gefangen und isoliert auf den Inseln sind die Menschen der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Denn Schutzmaßnahmen, die auf dem europäischen Festland getroffen werden, sind dort schlicht unmöglich.

Eindrücklich schildert dies auch unser Mitglied Daniel Kubirski, der 2019 für die Hilfsorganisation Mare Liberum auf einer Beobachtungsmission in der Ägäis war und in dieser Zeit auch Moria besucht hat, im Interview mit der RNZ.

Wir wollen niemanden zurücklassen. Wir müssen sofort die Menschen aus den Lagern evakuieren. Wenn die EU und die Regierungen jetzt nicht handeln, wird die schon jetzt herrschende Katastrophe viele weitere Menschenleben kosten.

Ein Video von Erik Marquardt zur Situation und zur Kampagne:
https://twitter.com/erikmarquardt/status/1239987826848038912?s=21

Wie könnt ihr unterstützen?

Viele weitere Hintergrundinformationen, Aktionsideen und Material findet Ihr auf der Webseite der Bundesseebrücke zum Thema: https://seebruecke.org/leave-no-one-behind/