Aktuelles

Auf dieser Seite veröffentlichen wir einen Auszug aus unseren Veranstaltungen mit den wichtigsten aktuellen Aktionen und Terminen. Eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen, auch unsere regelmäßigen Bündnistreffen, findet Ihr hier.

Unser Mitglied Daniel Kubirski war 2019 für Mare Liberum auf einer Beobachtungsmission in der Ägäis und besuchte dort auch Moria. In diesem Interview in der RNZ gibt er seine Einschätzung der aktuellen Situation vor Ort weiter, und was passieren könnte, wenn dort der erste Corona-Fall eintreten sollte.

Einen aktuellen Gedankenanstoß zum Thema und vielleicht eine Motivation, selbst aktiv zu werden, liefern auch diese 6 Minuten der ARD-Panorama-Sendung vom 23. Januar 2020.


Seebrücken-Demo: Landesaufnahmeprogramm Baden-Württemberg SOFORT! – am Fr, den 02.10.2020

Lasst uns Baden-Württemberg gemeinsam zum sicheren Hafen machen!

Freitag, den 02.10.2020
16 Uhr
Schwanenteichanlage Heidelberg

Moria brennt – und Deutschland nimmt nur 1500 Menschen auf? Das lassen wir nicht so stehen! Zum Aktionstag der Initiative „Sicherer Hafen Baden-Württemberg“ am 2.10. fordern wir unsere Landesregierung auf, Landesaufnahmeprogramme zu schaffen, damit alle Kommunen, die Geflüchtete aufnehmen möchten, dies auch können.

Kommt alle am 2.10. zur Demo um zu zeigen:
KEIN MORIA 2.0!
Landesaufnahmeprogramm Baden-Württemberg SOFORT!
WIR HABEN PLATZ!

Verlauf der Demo:

  • 16 Uhr: Treffpunkt und Auftaktkundgebung an der Schwanenteichanlage
  • Gemeinsamer Demozug über Kurfürsten-Anlage (entgegen der Fahrtrichtung) – Adenauerplatz – Sofienstraße – Theodor-Heuss-Brücke – Brückenkopfstraße – verlängerte Bergstraße – Uferstraße zur Neckarwiese
  • Abschlusskundgebung an der Neckarwiese

Offener Brief der Initiative „Sicherer Hafen Baden-Württemberg“ an die Landesregierung.

Weitere Infos der Initiative auf Social Media:
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Bürgerbegehren: Kein Neubau des Ankunftszentrums in den Wolfsgärten

Am 12.9. ist das Bürgerbegehren zum Ankunftszentrum Heidelberg gestartet, jetzt brauchen wir mindestens 8500 Unterschriften. Unterschreiben können alle Menschen mit Wohnsitz in Heidelberg. Also:
-> Unterschreiben, Infos weitergeben, Unterschriftenlisten ausdrucken und damit Unterschriften im Bekanntenkreis sammeln!

Weitere Informationen sowie die Unterschriftenlisten als Download gibt es auf der Webseite des Bündnisses: https://www.ankunftszentrum-hd.de/

Hintergrund: Am 18.6. hat der Gemeinderat beschlossen, das Ankunftszentrum für Geflüchtete vom derzeitigen Standort im Patrick-Henry-Village (PHV) in die Wolfsgärten zu verlegen. Die Wolfsgärten sind eine kleine Ackerparzelle bei Wieblingen, an allen Seiten umgeben von Autobahnen und einer Bahnlinie.

Wir sind gegen ein Ankunftszentrum in den Wolfsgärten, weil der Ort als vorübergehender und oft erster Wohnort für Menschen, die auf der Flucht eine lebensgefährliche und traumatisierende Odyssee erlebten, ungeeignet und das Gegenteil einer wohlwollenden Aufnahme ist.

Kommt am 19.9. vorbei, unterstützt das Anliegen und sammelt fleissig Unterschriften!


Redebeiträge anlässlich der Kundgebung „Solidarisch aus der Krise!“

Am Sa, den 29.08., waren wir mit einem gemeinsamen Infostand mit Solidarity City
Heidelberg, dem Asyl Arbeitskreis und der Wolfsgärteninitiative auf der
Kundgebung „Solidarisch aus der Krise“ vertreten. Die Redebeiträge könnt Ihr hier nachlesen.


#LeaveNoOneBehind-Kampagne

Auch angesichts der aktuellen Corona-Situation spitzt sich die Lage an den europäischen Außengrenzen weiter zu. Die Situation in den überfüllten Lagern ist katastrophal, es fehlt an allem: von medizinischer Hilfe bis zu hygienischer Grundversorgung. Gefangen und isoliert auf den Inseln sind die Menschen der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Denn Schutzmaßnahmen, die auf dem europäischen Festland getroffen werden, sind dort schlicht unmöglich.

Eindrücklich schildert dies auch unser Mitglied Daniel Kubirski, der 2019 für die Hilfsorganisation Mare Liberum auf einer Beobachtungsmission in der Ägäis war und in dieser Zeit auch Moria besucht hat, im Interview mit der RNZ.

Wir wollen niemanden zurücklassen. Wir müssen sofort die Menschen aus den Lagern evakuieren. Wenn die EU und die Regierungen jetzt nicht handeln, wird die schon jetzt herrschende Katastrophe viele weitere Menschenleben kosten.

Ein Video von Erik Marquardt zur Situation und zur Kampagne:
https://twitter.com/erikmarquardt/status/1239987826848038912?s=21

Wie könnt ihr unterstützen?

Viele weitere Hintergrundinformationen, Aktionsideen und Material findet Ihr auf der Webseite der Bundesseebrücke zum Thema: https://seebruecke.org/leave-no-one-behind/


Verschoben, aber nicht aufgehoben – Rettungskette für Menschenrechte im Frühjahr 2020

Das Orgateam der Rettungskette für Menschenrechte plante ursprünglich am Mitte Mai 2020 eine ideelle Menschenkette von Norddeutschland über Österreich und Italien zum Mittelmeer.

Aufgrund der Corona-Situation wird die Menschenkette um einige Wochen verschoben. Das neue Datum wird baldmöglichst mitgeteilt.

Die Kette führt über Hamburg, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Köln, Koblenz, Mainz, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm nach Reutte und von dort aus dann nach Österreich. An vielen Orte der Route werden Menschen stehen, die für Menschenrechte einstehen und mit der derzeitigen Politik der EU und der europäischen Länder nicht einverstanden sind. Es geht dabei nicht um die Länge der Kette, es geht um den symbolischen Wert. Ziel ist es, möglichst lange Teilstrecken zu bilden.

SEID DABEI! Meldet Euch weiterhin an!

Die Seebrücke Heidelberg organisiert den Teilbereich um Heidelberg und bittet alle Vereine, Organisationen und Gruppen, die mit mehr als 10 Personen teilnehmen können, sich zwecks Aufstellungsplanung bei uns zu melden unter:
rettungskette (at) seebruecke-heidelberg.de

Die Strecke um Heidelberg herum wird von Edingen am Neckar entlang nach Heidelberg und weiter nach Sandhausen führen. Je größer die Gruppen sind, umso einfacher wird es für uns, die Verteilung zu organisieren!

Weitere Infos zum Verlauf der Strecke und ggfs. organisatorischen Hinweisen folgen an dieser Stelle. Für allgemeine Infos sei die Homepage der Rettungskette empfohlen (nicht irritieren lassen, dass die URL noch 2019 enthält – bei großen Projekten braucht die Realisierung manchmal etwas länger, aber gut Ding will ja Weile haben 😉 )