Aktuelles

Auf dieser Seite veröffentlichen wir einen Auszug aus unseren Veranstaltungen mit den wichtigsten aktuellen Aktionen und Terminen. Eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen, auch unsere regelmäßigen Bündnistreffen, findet Ihr hier.

Unser Mitglied Daniel Kubirski war 2019 für Mare Liberum auf einer Beobachtungsmission in der Ägäis und besuchte dort auch Moria. In diesem Interview in der RNZ gibt er seine Einschätzung der aktuellen Situation vor Ort weiter, und was passieren könnte, wenn dort der erste Corona-Fall eintreten sollte.

Einen aktuellen Gedankenanstoß zum Thema und vielleicht eine Motivation, selbst aktiv zu werden, liefern auch diese 6 Minuten der ARD-Panorama-Sendung (Minuten 22-29) vom 23. Januar 2020 oder der aktuelle Bericht aus Lesbos vom 12.01.2021 in der ARD Mediathek.


Fahrrad-Demo am 15.05.2021 in Mannheim

Die Seebrücke Mannheim schreibt:

„Am Samstag , dem 15.05.2021 ist es so weit! Um 13:30 Uhr starten wir mit einer kleinen Kundgebung am Schlossplatz und schwingen uns anschließend auf unsere Fahrräder um unsere Forderung nach humanitärer Aufnahme, sicheren Bleibeperspektiven, einem Ende der Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und das Etablieren einer staatlichen Seenotrettung Ausdruck zu verleihen!

Ein Landesaufnahmeprogramm für Menschen an Europas Außengrenzen wurde im Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Regierung festgehalten, aber nur über die Aufnahme von schutzsuchenden Menschen zu reden reicht nicht, wir brauchen so schnell wie möglich praktisch umgesetzte Landesaufnahme, umfassende Aufklärung über Bleiberechte und ein Ende der Abschottungspolitik! Wenn EU und Bundesregierung versagt, ist jetzt unsere Landesregierung am Zug! Baden-Württemberg muss jetzt sicherer Hafen werden und ein klares Zeichen der Solidarität mit Menschen auf der Flucht setzen! Geht mit uns am Samstag den 15.05. Corona-Konform auf die Straßen, gemeinsam sorgen wir dafür dass BW endlich ein Sicherer Hafen wird, jetzt heißt es: Aufnehmen start Reden!

P.S.: Ihr habt kein Fahrrad? Kein Problem! Die gesamte Zeit von 13:30 bis 18:00 Uhr wird unser Infostand auf dem Schlossvorplatz besetzt sein, hier könnt ihr euch informieren und erfahren wir ihr euch für die Wahrung der Rechte von schutzsuchenden Menschen mit einsetzen könnt!“

Auch wir von der Seebrücke Heidelberg werden vor Ort sein und einen Redebeitrag halten.


Petition: Lebensrettende Hilfen für die Geflüchteten an der bosnisch-kroatischen Grenze!

Es herrschen katastrophale Zustände an der bosnisch-kroatischen Grenze. Den Menschen dort fehlt es an der grundlegenden Versorgung. Es gibt kaum bis keine ärztliche Versorgung, keine ausreichende Nahrung und Kleidung. Es gibt nicht genügend Schutz vor dem Wintereinbruch, die Menschen schlafen unter freiem Himmel oder unter einfachen Planen und die sanitären Anlagen sind mehr als dürftig. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, die Grenzpolizei wird übergriffig, Frauen und Kinder sind nicht mehr sicher und die örtliche Bevölkerung wehrt sich gegen die Umverteilung der Geflüchteten.

Die beschriebene Lage in Bosnien widerspricht mehreren Artikeln der Charta der Europäischen Union sowie dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Diese zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Unterzeichnet deshalb die Petition Lebensrettende Hilfen für die Geflüchteten an der bosnisch-kroatischen Grenze! an Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer.

Wer Sachspenden für Geflüchtete an der bosnisch-kroatischen Grenze schicken möchte, kann sich hier in einem E-Mail-Verteiler eintragen und wird über Spendentransporte informiert. Ein Spendenkonto für Lebensmittel- und Medikamenteneinkäufe ist ebenfalls eingerichtet.


Petition: Sicherer Hafen Baden-Württemberg

Dass die Situation von Menschen auf der Flucht nach Europa – sei es auf dem gefährlichen Weg über das Mittelmeer, in den Elendslagern an europäischen Außengrenzen oder durch die ständige Sorge nach der Ankunft in Europa wieder in Krisengebiete zurückgeschickt zu werden – mehr als unverantwortlich ist, ist den meisten von uns mittlerweile bewusst. Diese Umstände sind die direkte Folge von Europas Abschottungspolitik. Wenn Politiker*innen auf Europa- und Bundesebene versagen, müssen wir auf Landesebene handeln!
Unterstütze jetzt unsere Petition und mach gemeinsam mit uns Baden-Württemberg zum Sicheren Hafen! Je mehr Menschen die Forderungen nach sicheren Fluchtrouten, der Entkriminalisierung der Seenotrettung, der Evakuierung aller Lager, sowie dem Schaffen von sicheren Bleibeperspektiven mittragen, desto deutlicher wird es für die Landesregierung Baden-Württembergs, dass es Zeit ist Verantwortung zu übernehmen und Worten Taten folgen zu lassen!

Unterschreibt und teilt unsere Forderungen hier: http://chng.it/VqDdRbhLT4


#LeaveNoOneBehind-Kampagne

Auch angesichts der aktuellen Corona-Situation spitzt sich die Lage an den europäischen Außengrenzen weiter zu. Die Situation in den überfüllten Lagern ist katastrophal, es fehlt an allem: von medizinischer Hilfe bis zu hygienischer Grundversorgung. Gefangen und isoliert auf den Inseln sind die Menschen der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Denn Schutzmaßnahmen, die auf dem europäischen Festland getroffen werden, sind dort schlicht unmöglich.

Eindrücklich schildert dies auch unser Mitglied Daniel Kubirski, der 2019 für die Hilfsorganisation Mare Liberum auf einer Beobachtungsmission in der Ägäis war und in dieser Zeit auch Moria besucht hat, im Interview mit der RNZ.

Wir wollen niemanden zurücklassen. Wir müssen sofort die Menschen aus den Lagern evakuieren. Wenn die EU und die Regierungen jetzt nicht handeln, wird die schon jetzt herrschende Katastrophe viele weitere Menschenleben kosten.

Ein Video von Erik Marquardt zur Situation und zur Kampagne:
https://twitter.com/erikmarquardt/status/1239987826848038912?s=21

Wie könnt ihr unterstützen?

Viele weitere Hintergrundinformationen, Aktionsideen und Material findet Ihr auf der Webseite der Bundesseebrücke zum Thema: https://seebruecke.org/leave-no-one-behind/


Verschoben, aber nicht aufgehoben – Rettungskette für Menschenrechte im Frühjahr 2020

Das Orgateam der Rettungskette für Menschenrechte plante ursprünglich am Mitte Mai 2020 eine ideelle Menschenkette von Norddeutschland über Österreich und Italien zum Mittelmeer.

Aufgrund der Corona-Situation wird die Menschenkette um einige Wochen verschoben. Das neue Datum wird baldmöglichst mitgeteilt.

Die Kette führt über Hamburg, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Köln, Koblenz, Mainz, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm nach Reutte und von dort aus dann nach Österreich. An vielen Orte der Route werden Menschen stehen, die für Menschenrechte einstehen und mit der derzeitigen Politik der EU und der europäischen Länder nicht einverstanden sind. Es geht dabei nicht um die Länge der Kette, es geht um den symbolischen Wert. Ziel ist es, möglichst lange Teilstrecken zu bilden.

SEID DABEI! Meldet Euch weiterhin an!

Die Seebrücke Heidelberg organisiert den Teilbereich um Heidelberg und bittet alle Vereine, Organisationen und Gruppen, die mit mehr als 10 Personen teilnehmen können, sich zwecks Aufstellungsplanung bei uns zu melden unter:
rettungskette (at) seebruecke-heidelberg.de

Die Strecke um Heidelberg herum wird von Edingen am Neckar entlang nach Heidelberg und weiter nach Sandhausen führen. Je größer die Gruppen sind, umso einfacher wird es für uns, die Verteilung zu organisieren!

Weitere Infos zum Verlauf der Strecke und ggfs. organisatorischen Hinweisen folgen an dieser Stelle. Für allgemeine Infos sei die Homepage der Rettungskette empfohlen (nicht irritieren lassen, dass die URL noch 2019 enthält – bei großen Projekten braucht die Realisierung manchmal etwas länger, aber gut Ding will ja Weile haben 😉 )